Seequerung

3.300 m quer durch den Neusiedlersee

Die Aufgabenstellung lautete: Einbringung von 2 Pe 50 endlos in Rohrgraben mit 1,1 m Überdeckung auf einer Länge von 3.300 m quer durch den Neusiedlersee. Der Untergrund besteht aus festem bis hartem Lehm, welcher mit ca. 60 cm mit Schlamm bedeckt ist. Darüber hinaus galt es bei den Bauarbeiten, die hohen Umweltauflagen des Nationalparks vollinhaltlich zu erfüllen. DPB stellte sich der Herausforderung und entwickelte ein zielführendes Konzept. 

Spezialbagger von der Ostsee

Der erste kreative Lösungsansatz für das komplexe Projekt bestand in der Auswahl der richtigen Maschine. Da hierzulande keine Spezialmaschine für eine Seequerung geeignet gewesen wäre, wurde ein Spezialbagger von der Ostsee nach Burgenland transportiert.

Problem: DPB Lösung

Es war auch für DPB nicht einfach. Die Natur erschwerte die Bauarbeiten vor Ort: Schlammtiefen von ca. 1,2 bis 2,5 Metern, mit denen man laut dem geologischen Gutachten nicht rechnen konnte, Eisbildung, Bombenkrater, etc. Alles Probleme, die das Projekt beinahe zum Scheitern verurteilt hätten. Beinahe – denn das ehrgeizige Team von DPB entwickelte innerhalb von wenigen Stunden stets innovative und zielführende Lösungen. Mehr noch: DPB stellte bei diesem Projekt einmal mehr sein Organisations- und Koordinationstalent unter Beweis.

Kürzeste Bauzeit: 6 Tage!

Trotz Problemen, welche man nicht einkalkulieren konnte, wurde die LWL-Leitung quer durch den Neusiedlersee von DPB in kürzester Zeit realisiert. Nach genau 6 Tagen effektiver Bauzeit konnte die Datenleitung dem Auftraggeber mit Prüfprotokoll übergeben werden.

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